Tag 20: Robbenbeobachtung und eine stürmische Bootsfahrt
Ein ruhiger Morgen auf dem Campingplatz
Der Tag begann ruhig und gemütlich. Da wir erst am Nachmittag Pläne hatten, liessen wir den Morgen entspannt angehen. Der Wind blies immer noch kräftig, und im Schatten war es recht kühl. Die Kinder entschieden sich freiwillig, auf ein Bad im Meer zu verzichten und stattdessen den Vormittag auf dem Campingplatz zu verbringen.
Auf zur Robbenbeobachtung
Am Nachmittag packten wir unsere Sachen und machten uns auf den Weg zum Hafen. Wir hatten eine Tour zu den Kegelrobben gebucht, und da das Schlauchboot nur Platz für vier Passagiere plus den Kapitän bietet, bekamen wir eine private Tour. Voller Vorfreude ging es mit Vollgas hinaus in die Bucht. Früher gab es in der Mitte der Bucht eine Insel, die inzwischen überspült ist. Das Wasser ist hier für normale Schiffe zu seicht, und selbst unser Schlauchboot musste den Motor etwas anheben.
Bald entdeckten wir die erste Robbe. Leider blieben die Tiere nicht lange an der Wasseroberfläche, und der inzwischen aufgefrischte Wind machte es immer schwieriger, die Robben zwischen den Wellen zu sehen. Das Fotografieren erwies sich als grosse Herausforderung – viele Bilder waren unscharf oder zeigten nur die Wellen statt der Robben. Dennoch gelang es uns mit etwas Glück, ein paar brauchbare Aufnahmen zu machen. Unser Guide erzählte uns, dass bei ruhigerem Wasser die Robben oft näher ans Boot kommen, da es dann nicht so stark auf sie zutreibt.







Auf dem Rückweg wurde der Wellengang spürbar stärker, und das Boot sprang über die Wellen. Zu allem Unglück fiel auch noch eine Zündkerze des Motors aus, sodass wir nicht mehr mit vollem Schub fahren konnten und gemütlich zum Hafen zurücktuckern mussten. Unser Guide entschuldigte sich mehrmals dafür, dass wir die Robben nicht besser sehen konnten, und bot uns sogar eine kostenlose Wiederholung der Tour am übernächsten Morgen an. Die Kinder lehnten jedoch ab, und so blieb es bei den wenigen Sichtungen.
Abendessen und ein letzter Ausflug zum Hafen
Zurück auf dem Campingplatz stärkten wir uns erst einmal mit einem Abendessen. Danach ging es nochmal zum Hafen, wo wir uns ein Eis gönnten und ich die Gelegenheit nutzte, um zu fotografieren.












Tag 21: Abschied von Poel und letzte Erkundungen
Ein kühler Morgen und eine Fahrradtour
In der Nacht war es bei sternenklarem Himmel noch einmal richtig kalt geworden, und der Morgen war angenehm erfrischend, auch wenn der Wind weiterhin stark wehte. Während der Rest der Familie noch schlief, entschloss ich mich, vor dem Frühstück eine kurze Fahrradtour über die Insel zu machen. Als ich zum Wohnmobil zurückkehrte, erwachte auch der Rest der Familie langsam. Mia und ich gingen Brötchen holen, und wir genossen zusammen ein gemütliches Frühstück. Inzwischen war es spürbar wärmer geworden.
Ein entspannter Tag am Strand
Wir packten unsere Sachen für den Strand, wo Relaxen, Baden und Sandburgen bauen auf dem Programm standen. Zurück auf dem Campingplatz hängten wir die nassen Sachen zum Trocknen auf, bevor wir zum Hafen gingen, um unseren Hunger mit Fischbrötchen zu stillen. Die Kinder wollten noch ein letztes Mal auf das Bungee-Trampolin, was ihnen wieder viel Spass bereitete.





Vorbereitungen für die Rückreise und ein letzter Fotoversuch
Zurück auf dem Campingplatz räumten wir das Wohnmobil ein, denn morgen treten wir die Rückreise an. Bevor wir am Donnerstagabend zu Hause sind, machen wir noch einen Abstecher zu Freunden in Hamburg. Nachdem die Kinder im Bett waren, machte ich mich noch einmal auf den Weg zum Hafen, um den Leuchtturm bei Nacht zu fotografieren. Das war nicht ganz einfach, da die umliegenden Gebäude heller beleuchtet waren als der Leuchtturm selbst. Doch mit etwas Geduld und Ausprobieren gelang es mir schliesslich, ein paar schöne Aufnahmen zu machen.



