

Am Sonntagmorgen liessen wir es gemütlich angehen. Obwohl das Wetter eher kühl und windig war, genossen wir unser Frühstück draussen. Gegen Mittag zog es uns mit den Drachen zur grossen Drachenwiese. Der Wind blies kräftig und bald stiegen unsere Drachen hoch in die Luft. Wir waren begeistert von der Vielzahl unterschiedlicher Drachenformen, die den Himmel schmückten.








Am Nachmittag machten wir uns mit den Fahrrädern auf Erkundungstour. Unser erstes Ziel war die Touristeninformation bei der Cliner Quelle, um unsere digitalen Gästekarten aktivieren zu lassen. Währenddessen vergnügten sich die Kinder ausgiebig auf dem angrenzenden Spielplatz. Auf unserem Rückweg hatten wir das Glück, beobachten zu können, wie eine Brücke hochgezogen wurde, um einem Segelschiff die Durchfahrt zu ermöglichen. Ein spannendes Spektakel für die Kinder.




Nach dem Abendessen wünschten sich die Kinder noch ein Glace, mussten jedoch feststellen, dass die Eistheke bereits geschlossen hatte. Doch wir hatten Glück, denn dank des Open-Air-Kinos gab es einen Stand mit Zuckerwatte und gebrannten Nüssen. Die Kinder genossen ihre süsse Zuckerwatte, während wir Erwachsenen uns bei einem Drink am Strand entspannten, bevor wir gemütlich zurück zum Wohnmobil schlenderten.








Der nächste Tag begann erneut mit einem ausgiebigen Frühstück bei strahlendem Sonnenschein. Anschliessend stand Wohnmobil-Putzen auf dem Programm, während die Kinder sich in ihrem Zelt beschäftigten.
Gegen Mittag machte ich mich auf zu einer ausgedehnten Radtour. Die geplanten 75 km sollten mich entlang der Küste bis nach Wilhelmshaven führen und anschliessend wieder zurück ins Landesinnere. Der Wind war zunächst mein bester Freund, trieb er mich doch schnell voran. Zuerst radelte ich entlang der Deichinnenseite vorbei an zahlreichen Schafen, bevor ich auf die Deichaussenseite wechselte, um die Sicht auf das Meer zu geniessen.












Vor Wilhelmshaven führte mich der Weg über Single Trails durch einen schönen Waldabschnitt. Dabei entdeckte ich einen See mit einem Lift für Wasserski und Wakeboarding, bevor es anschliessend zurück an die Küste ging, vorbei an grossen Terminals für Flüssiggas. Kurz vor der Stadt entschied ich mich zur Umkehr, ohne zu ahnen, dass der Wind sich leider nicht mit mir drehen würde. Die letzten 30 km zurück wurden somit zu einer echten Herausforderung gegen den starken Gegenwind.
Zurück auf dem Campingplatz warteten die Kinder bereits ungeduldig darauf, endlich an den Strand gehen zu können. Das Meer war mittlerweile zurückgekehrt, doch das Wasser war den Kindern dann doch etwas zu kalt. So beschränkten sie sich aufs Sandburgenbauen und wagten nur ein kurzes Bad im Meer.
Diesmal rechtzeitig gingen wir vor dem Abendessen noch ein Glace essen, bevor wir den Tag gemütlich bei einem leckeren Abendessen ausklingen liessen.