Tag 14: Polarzoo und Schlaglöcher

von Michael | Juli 17, 2015 | Abenteuer Skandinavien, Allgemein | 0 Kommentare

Meister Petz im Wald

Heute stand ein Besuch im nördlichsten Tierpark von Skandinavien auf dem Programm. Der Tierpark ist so angelegt, dass die Tiere sehr viele Rückzugmöglichkeiten haben, welche sie auch gerne nutzen. Die Gehege sind riesig und es ist nicht immer einfach die Tiere darin zu sehen. Das erste Tier, welches sich uns zeigte, war der Bjørn, so heisst der Bär auf Norwegisch. In einem keinen Tümpel tummelten sich zwei noch nicht ausgewachsene Bären und genossen die Sonne.

Danach umrundeten wir das Bärengehege und bekamen dabei Besuch von einem weiteren Bären, welcher versuchte durch das Gitter hindurch an frische Zweige zu kommen. Er zeigte dabei keine Scheu vor uns und ich konnte ihn durch das Gitter mit frischen Zweigen füttern. Sibylle hielt dabei lieber etwas abstand, da ihr das Ganze nicht so geheuer war.

Polarfuchs beim Verdaungsnickerchen

Zurück auf dem Hauptweg angekommen, folgten wir einer Volkswanderung. Es stellte sich heraus, dass diese einem Tierpfleger folgte, welcher die Tiere fütterte. Als nächstes waren die Polarfüchse an der Reihe. Ein kleines Mädchen durfte zusammen mit dem Tierpfleger in das Gehege und die Polarfüchse füttern. Diese konnten nicht genug vom Fressen bekommen und bettelten das Mädchen für mehr an.

Danach wurden noch die Bären gefüttert und wir bekamen noch zwei neue Bärengesichter zu sehen. Einer der Bären hatte kein typisch braunes Fell, sondern war viel heller. Diese beiden Bären waren ausgewachsen und erreichten eine imposante Höhe, wenn sie sich auf die Hinterbeine stellten.

Leider war die Fütterung der Wölfe bereits vorbei und wir bekamen diese nicht zu Gesicht. So müssen wir weiter warten, bis wir einmal echte Wölfe beobachten können. Als Ausgleich dafür planen wir einen Besuch auf einer Huskyfarm und das ist ja beinahe noch besser als Wölfe ;).

Das Geweih scheint ganz dschön schwer zu sein

Auch der Elch machte sich wie immer wenn wir in Skandinavien unterwegs sind rar und wir bekamen ihn nicht zu sehen. Aber hier besteht ja immer noch die Chance, dass uns mal noch einer beim Wandern oder Autofahren über den Weg läuft. Abgerundet wurden unsere Tierbeobachtungen zum Schluss noch mit Rentieren, Moschusochsen und Hirschen. Bei den Hirschen war eine Familie mit noch sehr jungem Hirschkalb zu sehen.

Nur nicht hetzen lassen…

Immer schön in der Nähe von Mama bleiben

Nach dem Besuch im Zoo fuhren wir weiter zum Målselvfoss, dem Rheinfall Norwegens. Der Målselvfoss ist der grösste Wasserfall Norwegens, aber bei weitem nicht so eindrucksvoll und gross wie der Rheinfall. Wobei man Rheinfall trotzdem wörtlich nehmen kann. Das Parkieren kostete 100 NOK. Dafür bekam man aber einen Gutschein, mit welchem man ein Lachsschaufenster begutachten konnte. Dafür musste man 40 NOK pro Person bezahlen. Da wir den Gutschein hatten, bezahlten wir uns machten uns auf den Weg zum Fluss. Unten angekommen genossen wir zuerst den Wasserfall und machten Fotos. Danach gingen wir noch zum „Lachsschaufenster“. Dies hätten wir uns aber getrost sparen können. Es war nichts Weiteres als ein Aquarium mit zwei Lachsen drin und die Scheibe war sehr schmutzig.

Målselvfoss

Da die Wettervorhersage auch für den nächsten Tag sehr vielversprechend aussah, war unser nächstes Ziel der Øvre Dividal Nationalpark. Im Womoführer waren zwei Wanderparkplätze angegeben, auf welchen auch problemlos übernachtet werden konnte. Im Reiseführer stand auch, dass die Strasse dahin nicht die beste sei. Dies ist aber nur leicht untertrieben. Auf einem Abschnitt hatte es mehr Schlaglöcher als Strasse und auch die restlichen Strassenabschnitte waren nur mit maximal 20 km/h zu fahren. Nach 5 km entschieden wir uns umzukehren, da wir uns die restlichen 30 km auf dieser Strasse nicht auch noch antun wollten.

Als neues Ziel wurde Tromsø auserkoren, wo wir nach einer Pause mit Abendessen gegen 22 Uhr eintrafen. Doch leider dauerte es noch 1 Stunde bis wir auch endlich einen Platz zum Übernachten fanden, da der einzige Platz wo dies möglich gewesen wäre bereits mit Wohnmobilen überfüllt war. Bei den restlichen Plätzen schossen die „no camping Schilder“ wir Pilze aus dem Boden. Nach etwas umherirren in der Stadt fanden wir dann doch noch einen Parkplatz für die Nacht.

Mehr Bilder gibt es hier: Gallerie Tag 14

Route Tag 14

Wattabenteuer und Inselbesuch: Mit der Kutsche nach Neuwerk

Mit der Pferdekutsche durchs Watt zur Insel Neuwerk: Wir erleben eine holprige, spannende Fahrt, besteigen den historischen Leuchtturm, geniessen die Aussicht und lassen uns den Wind um die Ohren wehen. Zwischen Strandtagen, Bauten im Sand und Abendspaziergängen im Wat…

Ebbe, Flut, Radtouren, Mittelaltermarkt und Sonnenuntergänge

Frühe Radtouren an der Küste, Schwalbenbegleitung, Fischbrötchen am Deich und Planschen im Watt – unsere Tage in Cuxhaven waren abwechslungsreich. Der Besuch am Fort Kugelbake mit Mittelaltermarkt, Schwertkampf und Hexengeschichten rundete das Programm ab. Dazu Son…

Sonne, Schauer und Seeluft: Camping in Sahlenburg bei Cuxhaven

Wechselhaftes Wetter, kräftiger Wind und immer wieder kurze Sonnenfenster prägten unsere Tage in Sahlenburg. Zwischen Spaziergang, Radtour zur Kugelbake und gemütlichen Café-Pausen in Cuxhaven liessen wir uns die Laune nicht verderben. Selbst die frisch gewaschene W…

Regen in Bremerhaven, Sonnenschein im Jaderpark

Nach einer nassen Abreise aus Harlesiel und einem verregneten Besuch im Aquarium von Bremerhaven wurde das Wetter endlich besser. Im Jaderpark erwarteten uns Tiere, Spielplätze, Achterbahnen und Wasserrutschen – ein ideales Ziel für Familien. Mit Sonne im Gesicht un…

Auf Spurensuche im Watt und unterwegs am Deich

Wattsafari trotz Regen, Spuren im nassen Sand und die Suche nach den small five. Danach Hallenbad mit Rutschen, Käsekuchen mit roter Grütze und endlich wieder Sonne. Am zweiten Tag Drachensteigen, eine Fahrradtour am Deich mit vielen Schafen, Schnitzelbuffet auf dem B…

Natur, Nordsee, Nass: Zwei Tage mit Wetterlaunen und tierischen Momenten

Ein spannender Ausflug zu den Seehundbänken mit tierischen Begegnungen und einem Kapitänsbesuch für die Kinder. Zurück am Campingplatz sorgte das Wetter für ordentlich Wind, Regen und Sturm. Am nächsten Tag machten wir das Beste aus dem grauen Himmel: mit Popcorn,…

Von bunten Drachen und sportlichen Herausforderungen an der Nordsee

Von Drachensteigen bei kräftigem Wind bis zur sportlichen Radtour entlang der Nordseeküste erlebten wir zwei abwechslungsreiche Tage. Trotz Gegenwind und kaltem Meerwasser genossen wir gemütliche Familienmomente in Harlesiel.

Vom Trockendock zur Nordsee: Ein Tag voller Entdeckungen

Ein spannender Besuch bei der Meyer Werft mit Schiffbau hautnah, Kinderführung und Überraschungen. Danach Ankunft am Campingplatz in Harlesiel – doch das Meer begrüsst uns zunächst nur mit Ebbe.

Von Römern, Kletterparcours und Kühen: Unser Reiseauftakt

Unsere Sommerreise beginnt mit historischen Entdeckungen, sportlichem Kletterspass und tierischem Verkehrsstau. Von der Übernachtung beim Limesturm über einen Kletterpark-Zwischenstopp bis zum gemütlichen Stadtbummel durch Papenburg – unsere ersten Reisetage sind a…

Stürmische Bootsfahrt und ein letzter Strandtag auf Poel

Die letzten Tage auf der Insel Poel boten uns stürmische Abenteuer. Eine spannende, aber herausfordernde Robbenbeobachtung, entspannte Stunden am Strand und ein Versuch, den Leuchtturm bei Nacht zu fotografieren, machten den Abschied von Poel unvergesslich. Mit einer M…