Tag 21: Museum Siida, Bärenhöhlen, Wild Spirit Park, Renntier-Burger und Abend-Jogging

von Michael | Juli 24, 2015 | Abenteuer Skandinavien, Allgemein | 0 Kommentare

Huskymischling, der etwas wie ein deutscher Schäfer aussieht

Das Sami-und Natur-Musem Siida in Inari wollen wir uns nicht entgehen lassen. Bei meinem Besuch von Inari vor 5 Jahren habe ich mich damals für eine Wanderung entschieden. Deshalb ist es auch für mich das erste Mal. Das Museum ist sehr interessant gestaltet und erklärt anhand der Monate, wie sich die Natur verhält und was die verschiedenen Tierarten unternehmen, um zu überleben. Zudem ist den Ureinwohnern Lapplands, ein grosser Teil gewidmet, wo den Besuchern die Kultur und das Volk der Sami näher gebracht werden. Im Aussenbereich finden wir erneut ein Freilichtmuseum mit verschiedenen Häusern und Vorratsspeichern vor, welches aber wesentlich grösser ist als das Museum von gestern.

Haus im Freilichtmuseum

Nach diesem lehrreichen morgen und einer Pause im Kaffee geht es weiter in Richtung Ivalo. Auf dem Weg nach Ivalo machen wir noch zwei Stopps. Das erste Mal bei den Bärenhöhlen. Über eine Treppe können ca. 400 Stufen zu einer verlassenen Bärenhöhle erklommen werden. Die Höhle allerdings ist nicht besonderes. Sie befindet sich unter einem grossen Findling und ist einfach ein Hohlraum darunter. Aber zum Füsse vertreten war der Ausflug sehr gut geeignet.

Treppe zur Bärenhöhle

Treppe zur Bärenhöhle

Auf der weiteren Fahrt entdeckt Michi den Wild Spirit Park, welcher mitten im Wald liegt. Bei einer persönlichen Führung wurden uns die Tiere des Parks gezeigt. Polarfuchse, Rotfuchs, Wachteln, Dachse, Wildschweine und Huskys. Der Park bietet im Winter Safaris mit den Hunden an. Es ist jedoch nur ein kleines Unternehmen mit 34 Hunden. Die Besitzerin kennt alle ihre Hunde persönlich mit Namen. Als wir bei den Huskys vorbeikommen, bemerken wir, dass viele dieser Tiere sehr scheu sind. Die Besitzerin erklärt uns, dass dies merkwürdigerweise nur im Sommer so sei. Im Winter seien die Tiere sehr viel zutraulicher.

Sibirischer Husky

Sibirischer Husky

Sibylle beim Wildscheine füttern

Sibylle beim Wildscheine füttern

Spike kann nicht genug von uns kriegen

Spike kann nicht genug von uns kriegen

In Ivalo machen wir einen Tankstopp und in Tankavaara den nächste Zwischenstopp. Die Gegend dort ist vor allem fürs Goldgraben bekannt. Im Reiseführer haben wir gelesen, dass man dort eine Tour von 1, 3, oder 6 km zu Fuss machen kann. Wir entscheiden uns zuerst die Gegend und das Goldgräberdorf zu erkunden. Im Restaurant bei einem Tee und Heisser Schokolade entscheiden wir uns spontan hier zu Abend zu essen. Zur Vorspeise bestellen wir eine Lapplandplatte mit verschiedenen Spezialitäten aus Lappland. Zum Hauptgang gibt es dann für beide einen Renntier-Burger. Nach dem Essen machen wir noch einen Verdauungsspaziergang und teilweise auch Jogging über die 3km-Runde durch den Nationalpark. Am nächsten Tag wollen wir die Amethysten-Miene in Luosto besichtigen. Deshalb fahren wir nach dem Abendessen die restliche Strecke bis zum Parkplatz der Miene, wo wir die Nacht verbringen.

Mehr Bilder gibt es hier: Gallerie Tag 21

Route Tag 21

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