Der erste Tag auf unserem gemütlichen Campingplatz lassen wir entspannt angehen. Es kommt uns vor, als hätten wir erneut Sonntag. Nach dem Aufstehen gehe ich die Brötchen an der Reception kaufen und Michi macht alles parat für das Zmorge, natürlich an der Sonne. Die Sonne wird uns aber schon bald ein bisschen zu intensiv und wir wechseln unter das Bäumchen hinter dem Womo an den Schatten. Danach geniessen wir das Nichtstun mit Zeitung und Buch lesen.
Nach dem Mittag ist noch etwas Sport angesagt. In Finnland haben wir ja Kanu fahren gelernt und das wollen wir nun selber ausprobieren. An der Reception mieten wir ein Kanu für den halben Tag, mit welchem wir den See Tiken befahren wollen. Das Wetter ist toll, fast kein Wind und die Sonne scheint intensiv. Ich sitze wieder im vorderen Teil des Kanus und bin der Motor und Michi ist der Steuermann. Wir harmonieren wieder sehr gut und das Kanu geht flott vorwärts. Wir fahren dem rechten Ufer entlang und erkunden den See. Als wir kurz ans Ufer abstechen, müssen wir aufpassen, dass wir nicht auf Steine aufstossen.
Danach geht es weiter zu zwei Inseln. Eine kann angefahren werden und wir nähern uns langsam an, dass wir auch beide aussteigen können. Funktioniert wunderbar, wie wir das in Finnland gelernt haben. Nun erkunden wir die kleine Insel. Es hat zwei kleine Gebäude und ein riesen „Puff“, also nichts Grandioses. Deshalb fahren wir auch bald wieder weiter. Es gibt noch weitere Inseln, welche man vom nahen anschauen und umrunden kann. Dann wechseln wir auf die andere Seeseite, da wir nun doch noch eine Pause mit kleinem Imbiss machen wollen. Dort ist das ankommen ein bisschen schwieriger, da der Stein recht schräg ist. Es gelingt nicht ganz so grandios, so dass ich als erste Mal im Wasser lande. Es war recht schwierig zum austeigen und ich will mich auf einem Stein im Wasser abstützen. Ja, super gedacht. Der ist glitschig und ich lande voll im Wasser.
Wir geniessen danach die Pause auf einem Baumstamm und ich kann wieder einigermassen trocknen. Zurück fahren wir dann auf der anderen Seeseite. Das Anlegen an der Ausgangsstelle gelingt wieder tip top. Ist auch einfach, da dort Sandstrand ist.
Am Abend grillieren wir einen Teil unserer Elchwürste, welche wir mit feinem Salat geniessen.


