Wanderung durch die Wolfsschlucht

von Michael | Jan. 2, 2016 | Wandern | 0 Kommentare

 Die Sonne taucht alles in Goldgelb

Die Sonne taucht alles in Goldgelb

Heute (27.12.15) wollen wir uns nach den Festtagen mit vielem Essen wieder etwas bewegen. Bei dem guten Wetter bietet sich eine Wanderung natürlich an. Da wir aber nicht all zu früh starten wollen, entscheiden wir uns für eine Wanderung in der Nähe. Die Wahl fällt auf die Wolfsschlucht im Naturpark Thal. Mit dem Auto geht es in Richtung Balsthal und anschliessend weiter in Richtung Welschenrohr. Während der Fahrt wechseln sich Sonne und Nebel immer wieder ab und auch die Temperaturen unterscheiden sich stark. Als wir im Wald beim Start der Wanderung parkieren zeigt das Thermometer -3°C an und es liegt ein dicker Raureif auf allem. Bei den doch eher kühlen Temperaturen sind wir froh um Mütze und Handschuhe.

 Bunkereingang

Bunkereingang

Gut eingepackt begeben wir uns zum Eingang der Schlucht. Der Weg dahin ist teilweise sehr rutschig und wir sind froh, dass wir die asphaltierte Strasse schnell wieder verlassen können. Die Schlucht ist nicht sehr breit und links und rechts geht es steil nach oben. Natürlich darf auch der Obligate Eingang zum Bunker nicht fehlen. Der Bach welcher in der Schlucht normalerweise fliesst ist so gut wie komplett ausgetrocknet und es zeigt sich auch hier, dass es schon seit langem nicht mehr richtig geregnet hat.

 Gleich ist die Sonne wieder weg

Gleich ist die Sonne wieder weg

Mit jedem gewonnenen Höhenmeter kommen wir der Sonne etwas näher. Als wir den sonnigen Teil der Schlucht erreichen werden wir gut gewärmt und eine Tenü Erleichterung ist definitiv angebracht. Doch leider sind wir schon bald wieder im Schatten, dies ist aber nicht weiter störend, da der Aufstieg gut wärmt. Unterwegs treffen wir auf mehrere Höhlen an deren Eingang Feuerstellen und Bänke bereitstehen. Wir sind uns nicht ganz sicher, ob hier grillieren nun erlaubt ist, oder ob das Feuerverbot welches im ganzen Park herrscht hier auch gilt.
Nach einer guten Stunde sind wir am Ende der Schlucht angelangt und nun führt der Aufstieg durch ein Waldstück, in welchem das viele Laub schön raschelt, bis zu einer Waldstrasse.

 Die Schlucht liegt hinter uns und wir steigen durch den Wald weiter hinauf.

Die Schlucht liegt hinter uns und wir steigen durch den Wald weiter hinauf.

Auf der Waldstrasse angekommen sind wir uns nicht ganz sicher in welche Richtung es weiter geht. Der Wegweiser zeigt weiter den Berg hoch. Allerdings ist dort nirgends ein Weg auszumachen. Deshalb entscheiden wir uns dem Waldweg zu folgen. Dort ist an den Bäumen auch immer wieder eine gelbe Raute aufgemalt. Wir sind also auf dem richtigen Weg. Das Denken wir uns zumindest bis wir zu einer asphaltierten Waldstrasse kommen. Bei der Verzweigung ist auch ein Wegweiser vorhanden, allerdings liegt dieser am Boden, weil der Wald gerodet wird. Auch ist auf dem Wegweiser von unserem Zwischenziel nichts mehr angeschrieben. Da wir davon ausgegangen waren, dass wir einfach den Markierungen folgen können, haben wir vor dem Start kein Kartenmaterial auf unsere Handys geladen. Dies rächt sich nun, da an diesem Punkt absolut kein Empfang vorhanden ist. So entscheiden wir uns der Waldstrasse den Berg hoch zu folgen. Unterwegs meldet sich der Empfang zurück und wir wissen nun definitiv, dass wir falsch gelaufen sind. Auf der Karte finde ich einen Wanderweg, welcher zu unserem Zwischenziel führen sollte. Dazu müssen wir aber wieder ein Stück zurücklaufen und dann der Waldstrasse noch weiter Talwärts folgen. Als wir bei der Stelle ankommen, wo der Wanderweg gemäss Karte abzweigt, stellen wir fest, dass hier kein Wanderweg ist. Stattdessen hat es eine steile Felswand, welche nicht einfach so erklommen werden kann. Folglich bleibt uns nichts übrig, als der Waldstrasse weiter zu folgen. Nach weiteren 10 Minuten zweigt wieder ein Weg ab und wir finden auch einen Wanderwegweiser auf welchem das Endziel angeschrieben ist.

 Blick auf Welschenrohr

Blick auf Welschenrohr

Somit haben wir unfreiwillig eine Abkürzung genommen. Auf dem Abstieg nach Welschenrohr bestaunen wir die steilen Felswände der 2. Jurakette in welcher gemäss Informationstafel allerlei Tiere ihren Lebensraum haben.
Da wir unsere Wanderung unfreiwillig abgekürzt haben, entscheiden wir uns nicht den direkten Weg über die Hauptstrasse zurück zum Auto zu nehmen. Stattdessen wandern wir wieder Bergwärts und biegen dann in etwa der Hälfte der Schlucht wieder in diese ein. Inzwischen hat sich die Sonne in der Schlucht wieder verabschiedet und es ist dementsprechend kühl. Zurück beim Auto sind wir dann froh um die Sitzheizung welche uns auf dem Rückweg wärmt.

Mehr Bilder von der Wanderung gibt es hier: Gallerie Wanderung durch die Wolfsschlucht

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