5 Sterne in Zermatt

von Michael | Jan. 23, 2016 | Ausflüge, Wandern | 0 Kommentare

Das Matterhorn aus einer etwas anderen Perspektive

Bei unserem Aufenthalt in Zermatt über Ostern 2014 hatte Sibylle an einem Wettbewerb der Bäckerei Fuchs teilgenommen. Der Hauptpreis war eine Übernachtung im Zermatterhof, eines der 5-Sterne Hotels in Zermatt. Ein paar Wochen später flatterte die Gewinnbenachrichtigung inklusive Gutschein des Hotels ins Haus.

Da der Gutschein nur bis Ende Mai 2016 gültig ist, entschieden wir uns dazu am 22.1. ein verlängertes Wochenende in Zermatt zu verbringen. Zusätzlich zur gewonnen Nacht buchten wir noch eine weitere, denn nur eine Nacht in Zermatt ist dann doch etwas wenig.

Am Freitag kurz vor Mittag machen wir uns bei schönstem Wetter mit dem Zug auf den Weg nach Zermatt. Am Bahnhof in Zermatt werden wir bereits erwartet. Das Begrüssungskomitee besteht aus zwei Pferden und einem Kutschner inklusive schöner Kutsche ganz für uns alleine. Leider ist es vom Bahnhof nicht weit zum Zermatterhof. Die Fahrt geniessen wir aber trotzdem in vollen Zügen.

Auch beim Zermatterhof werden wir bereits vom Concierge erwartet, der uns zur Reception begleitet. Das Gepäck wird währenddessen bereits auf unser Zimmer gebracht. Beim Einchecken erfahren wir, dass wir ein kostenloses Upgrade erhalten. Wir bekommen ein Zimmer mit Blick aufs Matterhorn. Bevor wir uns aufs Zimmer begeben, geniessen wir auf der Terrasse noch einen Begrüssungsdrink und geniessen die Sonne.

Anschliessend geht es aufs Zimmer, wo bereits unser Gepäck auf uns wartet. Das Zimmer ist, wie auch das ganze Hotel im klassischen Stil eingerichtet. Es hat eine eigene Ankleide, ein Bad mit einem Closomat und das eigentliche Zimmer inklusive Nesspressomaschine. Ansonsten unterscheidet sich das Zimmer nicht sonderlich von anderen Hotelzimmern.

Nach dem Auspacken und einräumen ziehen wir uns um und gehen in den Spa-Bereich. Im Spa hat es einen Whirlpool, einen normalen Pool, eine finnische Sau und zwei unterschiedlich warme Dampfbäder. Für die nötige Abkühlung sorgt zudem eine Eisgrotte. Wir entscheiden uns als erstes für einen Saunagang. Zu Beginn ist dieser auch schön entspannend, aber schon bald kommen weitere Personen in die Sauna und meinen Sie müssten hier pausenlos miteinander diskutieren. Schnell ist uns klar, dass es sich um deutsche Ärzte handelt die ihre Erlebnisse auf der Piste miteinander austauschen müssen. Nach dem Saunagang kühlen wir uns in der Eisgrotte ab, bevor wir uns im Ruheraum ausruhen.

Danach statten wir dem Dampfbad noch einen Besuch ab. Leider ist nur Bad mit 37°C in Betrieb. Das Dampfbad mit 45°C streikt heute leider. Nach dem Besuch des Dampfbades geht es zurück aufs Zimmer, wo wir uns für das Abendessen bereitmachen. Wir haben heute Lust auf Chinesisch und steuern deshalb zielsicher den Chinagarden an, wo wir ein feines Menü essen.

Als wir zurück ins Zimmer kommen sind die Vorhänge bereits zugezogen und das Bett ist bereitgemacht. Kaum sind wir auf dem Zimmer klopft es an der Türe und uns werden die Kissen die wir beim Concierge bestellt haben gebracht. Wir schlafen zuhause beide auf einem Tempurkissen und diese werden einem hier auf Wunsch zur Verfügung gestellt. Den Abend lassen wir mit Tee und Kaffe vor dem Fernseher ausklingen.

Am nächsten Morgen will Sibylle erst einmal ausschlafen. Bis sie dies getan hat, vertreibe ich mir die Zeit mit Lesen. Gegen 9:30 Uhr hat Sibylle dann auch genug geschlafen und wir gehen in den Frühstückssaal, wo ein schönes Buffet auf uns wartet. Nach dem Morgenessen machen wir uns bereit für eine kleine Wanderung. Wir wollen mit den Schneeschuhen von Furi nach Schwarzsee wandern. Da wir unsere Schneeschuhe nicht mitgenommen haben, wollen wir bei der Talstation ein paar Mieten. Leider sind dort bereits alle vermietet, so dass wir nochmal zurück ins Dorf laufen müssen, wo wir in einem anderen Sportgeschäft dann doch noch ein Paar mieten können. Mit dem Matterhornexpress geht es dann nach Furi, von wo wir mit unserer Tour starten. Zu Beginn folgen wir der Strasse nach Stafelalp. Eigentlich müsste von der Strasse dann irgendwann der Trail zum Schwarzsee abbiegen. Doch irgendwie verpassen wir die Abzweigung. Deshalb folgen wir der Strasse bis zur Stafelalp, wo der zweite Trail zum Schwarzsee startet. Auf der Stafelalp angekommen, begeben wir uns in den Tiefschnee. Teilweise sinken wir nicht ein, da der Schnee gefroren ist. An anderen Stellen sinken wir aber bis über die Knie ein. Da wir vom Vermieter nur Skistöcke erhalten haben, sinken die Stöcke teilweise bis zum Griff ein, weil die Teller zu klein sind. Da es so sehr schwierig ist die Balance zu halten, entscheiden wir uns dazu wieder umzukehren und auf der Strasse zurück nach Furi zu laufen.

Zurück im Hotel geht es dann nochmal in den Wellnessbereich, bevor wir uns fürs Abendessen bereitmachen. Heute steht der traditionelle Besuch im Chez Gaby auf dem Programm. Ein Besuch bei Jules und Barbara gehört einfach dazu, wenn wir in Zermatt sind.

Am nächsten Morgen geniessen wir dann nochmal das Frühstücksbuffet, bevor wir uns dann wieder auf den Heimweg machen.

Mehr Bilder gibt es hier: 5 Sterne in Zermatt

Wattabenteuer und Inselbesuch: Mit der Kutsche nach Neuwerk

Mit der Pferdekutsche durchs Watt zur Insel Neuwerk: Wir erleben eine holprige, spannende Fahrt, besteigen den historischen Leuchtturm, geniessen die Aussicht und lassen uns den Wind um die Ohren wehen. Zwischen Strandtagen, Bauten im Sand und Abendspaziergängen im Wat…

Ebbe, Flut, Radtouren, Mittelaltermarkt und Sonnenuntergänge

Frühe Radtouren an der Küste, Schwalbenbegleitung, Fischbrötchen am Deich und Planschen im Watt – unsere Tage in Cuxhaven waren abwechslungsreich. Der Besuch am Fort Kugelbake mit Mittelaltermarkt, Schwertkampf und Hexengeschichten rundete das Programm ab. Dazu Son…

Sonne, Schauer und Seeluft: Camping in Sahlenburg bei Cuxhaven

Wechselhaftes Wetter, kräftiger Wind und immer wieder kurze Sonnenfenster prägten unsere Tage in Sahlenburg. Zwischen Spaziergang, Radtour zur Kugelbake und gemütlichen Café-Pausen in Cuxhaven liessen wir uns die Laune nicht verderben. Selbst die frisch gewaschene W…

Regen in Bremerhaven, Sonnenschein im Jaderpark

Nach einer nassen Abreise aus Harlesiel und einem verregneten Besuch im Aquarium von Bremerhaven wurde das Wetter endlich besser. Im Jaderpark erwarteten uns Tiere, Spielplätze, Achterbahnen und Wasserrutschen – ein ideales Ziel für Familien. Mit Sonne im Gesicht un…

Auf Spurensuche im Watt und unterwegs am Deich

Wattsafari trotz Regen, Spuren im nassen Sand und die Suche nach den small five. Danach Hallenbad mit Rutschen, Käsekuchen mit roter Grütze und endlich wieder Sonne. Am zweiten Tag Drachensteigen, eine Fahrradtour am Deich mit vielen Schafen, Schnitzelbuffet auf dem B…

Natur, Nordsee, Nass: Zwei Tage mit Wetterlaunen und tierischen Momenten

Ein spannender Ausflug zu den Seehundbänken mit tierischen Begegnungen und einem Kapitänsbesuch für die Kinder. Zurück am Campingplatz sorgte das Wetter für ordentlich Wind, Regen und Sturm. Am nächsten Tag machten wir das Beste aus dem grauen Himmel: mit Popcorn,…

Von bunten Drachen und sportlichen Herausforderungen an der Nordsee

Von Drachensteigen bei kräftigem Wind bis zur sportlichen Radtour entlang der Nordseeküste erlebten wir zwei abwechslungsreiche Tage. Trotz Gegenwind und kaltem Meerwasser genossen wir gemütliche Familienmomente in Harlesiel.

Vom Trockendock zur Nordsee: Ein Tag voller Entdeckungen

Ein spannender Besuch bei der Meyer Werft mit Schiffbau hautnah, Kinderführung und Überraschungen. Danach Ankunft am Campingplatz in Harlesiel – doch das Meer begrüsst uns zunächst nur mit Ebbe.

Von Römern, Kletterparcours und Kühen: Unser Reiseauftakt

Unsere Sommerreise beginnt mit historischen Entdeckungen, sportlichem Kletterspass und tierischem Verkehrsstau. Von der Übernachtung beim Limesturm über einen Kletterpark-Zwischenstopp bis zum gemütlichen Stadtbummel durch Papenburg – unsere ersten Reisetage sind a…

Stürmische Bootsfahrt und ein letzter Strandtag auf Poel

Die letzten Tage auf der Insel Poel boten uns stürmische Abenteuer. Eine spannende, aber herausfordernde Robbenbeobachtung, entspannte Stunden am Strand und ein Versuch, den Leuchtturm bei Nacht zu fotografieren, machten den Abschied von Poel unvergesslich. Mit einer M…