Bei unserem Aufenthalt in Zermatt über Ostern 2014 hatte Sibylle an einem Wettbewerb der Bäckerei Fuchs teilgenommen. Der Hauptpreis war eine Übernachtung im Zermatterhof, eines der 5-Sterne Hotels in Zermatt. Ein paar Wochen später flatterte die Gewinnbenachrichtigung inklusive Gutschein des Hotels ins Haus.
Da der Gutschein nur bis Ende Mai 2016 gültig ist, entschieden wir uns dazu am 22.1. ein verlängertes Wochenende in Zermatt zu verbringen. Zusätzlich zur gewonnen Nacht buchten wir noch eine weitere, denn nur eine Nacht in Zermatt ist dann doch etwas wenig.
Am Freitag kurz vor Mittag machen wir uns bei schönstem Wetter mit dem Zug auf den Weg nach Zermatt. Am Bahnhof in Zermatt werden wir bereits erwartet. Das Begrüssungskomitee besteht aus zwei Pferden und einem Kutschner inklusive schöner Kutsche ganz für uns alleine. Leider ist es vom Bahnhof nicht weit zum Zermatterhof. Die Fahrt geniessen wir aber trotzdem in vollen Zügen.
Auch beim Zermatterhof werden wir bereits vom Concierge erwartet, der uns zur Reception begleitet. Das Gepäck wird währenddessen bereits auf unser Zimmer gebracht. Beim Einchecken erfahren wir, dass wir ein kostenloses Upgrade erhalten. Wir bekommen ein Zimmer mit Blick aufs Matterhorn. Bevor wir uns aufs Zimmer begeben, geniessen wir auf der Terrasse noch einen Begrüssungsdrink und geniessen die Sonne.
Anschliessend geht es aufs Zimmer, wo bereits unser Gepäck auf uns wartet. Das Zimmer ist, wie auch das ganze Hotel im klassischen Stil eingerichtet. Es hat eine eigene Ankleide, ein Bad mit einem Closomat und das eigentliche Zimmer inklusive Nesspressomaschine. Ansonsten unterscheidet sich das Zimmer nicht sonderlich von anderen Hotelzimmern.
Nach dem Auspacken und einräumen ziehen wir uns um und gehen in den Spa-Bereich. Im Spa hat es einen Whirlpool, einen normalen Pool, eine finnische Sau und zwei unterschiedlich warme Dampfbäder. Für die nötige Abkühlung sorgt zudem eine Eisgrotte. Wir entscheiden uns als erstes für einen Saunagang. Zu Beginn ist dieser auch schön entspannend, aber schon bald kommen weitere Personen in die Sauna und meinen Sie müssten hier pausenlos miteinander diskutieren. Schnell ist uns klar, dass es sich um deutsche Ärzte handelt die ihre Erlebnisse auf der Piste miteinander austauschen müssen. Nach dem Saunagang kühlen wir uns in der Eisgrotte ab, bevor wir uns im Ruheraum ausruhen.
Danach statten wir dem Dampfbad noch einen Besuch ab. Leider ist nur Bad mit 37°C in Betrieb. Das Dampfbad mit 45°C streikt heute leider. Nach dem Besuch des Dampfbades geht es zurück aufs Zimmer, wo wir uns für das Abendessen bereitmachen. Wir haben heute Lust auf Chinesisch und steuern deshalb zielsicher den Chinagarden an, wo wir ein feines Menü essen.
Als wir zurück ins Zimmer kommen sind die Vorhänge bereits zugezogen und das Bett ist bereitgemacht. Kaum sind wir auf dem Zimmer klopft es an der Türe und uns werden die Kissen die wir beim Concierge bestellt haben gebracht. Wir schlafen zuhause beide auf einem Tempurkissen und diese werden einem hier auf Wunsch zur Verfügung gestellt. Den Abend lassen wir mit Tee und Kaffe vor dem Fernseher ausklingen.
Am nächsten Morgen will Sibylle erst einmal ausschlafen. Bis sie dies getan hat, vertreibe ich mir die Zeit mit Lesen. Gegen 9:30 Uhr hat Sibylle dann auch genug geschlafen und wir gehen in den Frühstückssaal, wo ein schönes Buffet auf uns wartet. Nach dem Morgenessen machen wir uns bereit für eine kleine Wanderung. Wir wollen mit den Schneeschuhen von Furi nach Schwarzsee wandern. Da wir unsere Schneeschuhe nicht mitgenommen haben, wollen wir bei der Talstation ein paar Mieten. Leider sind dort bereits alle vermietet, so dass wir nochmal zurück ins Dorf laufen müssen, wo wir in einem anderen Sportgeschäft dann doch noch ein Paar mieten können. Mit dem Matterhornexpress geht es dann nach Furi, von wo wir mit unserer Tour starten. Zu Beginn folgen wir der Strasse nach Stafelalp. Eigentlich müsste von der Strasse dann irgendwann der Trail zum Schwarzsee abbiegen. Doch irgendwie verpassen wir die Abzweigung. Deshalb folgen wir der Strasse bis zur Stafelalp, wo der zweite Trail zum Schwarzsee startet. Auf der Stafelalp angekommen, begeben wir uns in den Tiefschnee. Teilweise sinken wir nicht ein, da der Schnee gefroren ist. An anderen Stellen sinken wir aber bis über die Knie ein. Da wir vom Vermieter nur Skistöcke erhalten haben, sinken die Stöcke teilweise bis zum Griff ein, weil die Teller zu klein sind. Da es so sehr schwierig ist die Balance zu halten, entscheiden wir uns dazu wieder umzukehren und auf der Strasse zurück nach Furi zu laufen.
Zurück im Hotel geht es dann nochmal in den Wellnessbereich, bevor wir uns fürs Abendessen bereitmachen. Heute steht der traditionelle Besuch im Chez Gaby auf dem Programm. Ein Besuch bei Jules und Barbara gehört einfach dazu, wenn wir in Zermatt sind.
Am nächsten Morgen geniessen wir dann nochmal das Frühstücksbuffet, bevor wir uns dann wieder auf den Heimweg machen.
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