Wir sind erneut wieder sehr früh wach. Der Jetlag macht uns noch zu schaffen. Nach dem Studieren des Reiseführers entscheiden wir uns den nördlichen Teil der Insel zu erkunden. Zuerst geht es ein bisschen in die Höhe zum «Cloud Forest», Nebelwald. Es ist schon jetzt unglaublich, wie sich die Vegetation und das Wetter verändert. Noch waren wir an der heissen Sonne, 10 Minuten später sind wir im Nebel und es ist deutlich grüner und die Temperatur beträgt nur noch 20 °C.
Weiter geht es in die Richtung von Waimea. Wir überqueren mehrere Lavafelder, auf welchen nur vereinzelt ein paar Büsche wachsen. Ansonsten ist es sehr karg und Schwarz ist die dominierende Farbe. Zwischen den Lavafeldern ändert sich die Landschaft jeweils sehr schnell von kahl zu grün. Im grünen Waimea geht es weiter über die Kohala Bergstrasse nach Hawi, am oberen Ende der Insel. Dort geniessen wir eine feine Glace. Wir nehmen die Strasse nach Osten bis es nicht mehr weitergeht und dort landen wir bei einem Strand.
An der Westküste fahren wir wieder zurück nach Kona. Die Westküste ist bekannt für ihre Luxusressorts und man sieht von weitem die prunkvollen Anlagen. Natürlich jede mit mindestens einem eigenen Golfplatz. Zurück in unserer Wohnung sind wir beide total müde. Die Zeitumstellung nun von 12 Stunden macht uns mehr zu schaffen, als wir gedacht haben. Wir legen uns etwas aufs Bett und erwachen erst in der Nacht wieder. Auch auf den Appetit hat der Jetlag seine Auswirkungen, so haben wir an diesem Tag nur am Morgen etwas gegessen und am Nachmittag noch das Glace.


