Heute wollen wir einmal nicht so weit fahren und erkunden deshalb die Gegend rund um Kailua-Kona. Als erstes fahren wir zu einer Klippe, welche die Einheimischen als «End of the world» bezeichnen. Sie ist bei Klippenspringern sehr beliebt. Hier kann man aus ca. 11 m Höhe ins 5 Meter tiefe und kristallklare Wasser springen. Dummerweise haben wir unsere Badesachen nicht dabei und so schauen wir einfach etwas den Klippenspringern zu, die Ihr Badezeug dabeihaben.
Anschliessend geht es auf Nebenstrassen zu einer kleinen Kirche, die «The painted Church» genannt wird. Die Kirche wurde um 1800 erbaut und um 1900 wurden durch einen Pfarrer diverse Freskos gezeichnet. Die Kirche besteht nicht wie bei uns üblich aus Stein, sondern aus Holz. Deshalb machen ihr auch Termiten zu schaffen. Rund um die Kirche ist ein schöner Garten angelegt, welcher im kräftigen Grün erstrahlt.
Von der Kirche geht es weiter zurück zum Meer zum Pu’uhonua o Honaunau. Dieser Ort war in früheren Zeiten ein Ort der Zuflucht. Gesetzesübertretungen wurden zu dieser Zeit normalerweise mit dem Tod bestraft. Der Schuldige hatte nur eine Chance diesem Urteil zu entkommen. Er musste diesen Ort erreichen. Schaffte er diese waren alle seine Taten vergeben und er konnte sein Leben weiterleben. Dies war allerdings nicht sehr einfach. Der Ort war nur schwimmend zu erreichen und jeder der die Gesetzesübertretung gesehen hat war dazu verpflichtet sofort das Todesurteil zu vollstrecken – auch die eigene Familie.
Da wir langsam hungrig sind suchen wir uns ein Restaurant und genehmigen uns eine köstliche Pizza nach amerikanischer Art. Nach dem Essen geht es zurück zur Unterkunft wo wir den Rest des Tages mit ausspannen und nichts tun verbringen.




