South Island

von Michael | Mai 24, 2016 | Big Island, Hochzeitsreise | 0 Kommentare

 Steinmänchen werden nicht nur bei uns in den Bergen gebaut...

Steinmänchen werden nicht nur bei uns in den Bergen gebaut…

Heute steht die Erkundung des Südteils der Insel auf dem Programm. Nach einem ausgiebigen Frühstück packen wir unsere Sachen, inklusive genug Wasser und machen uns auf den Weg. Das erste Ziel wäre eigentlich ein Früchtestand, den Sibylle im Reiseführer gefunden hat. Allerdings merken wir zu spät, dass wir bereits daran vorbeigefahren sind. Deshalb nehmen wir uns vor, dass wir dem Stand auf dem Rückweg einen Besuch abstatten.

 Etwas grünes in der ansonsten kargen Landschaft.

Etwas grünes in der ansonsten kargen Landschaft.

Die Fahrt ist kurzweilig und die Vegetation wechselt jeweils sehr schnell. Karge Lavafelder gehen teilweise sehr schnell zu üppigen grünen Wäldern über.

 Wilde Küste im Süden der Insel

Wilde Küste im Süden der Insel

Unser erstes Ziel auf der Fahrt nach Süden ist der Green Sands Beach. Ein Strand mit grünem Sand. Doch als wir auf dem Parkplatz ankommen, müssen wir feststellen, dass es noch 3 Meilen (4.8 Km) bis zum Strand sind. Wir versuchen es mit unserem SUV über die Schotterstrasse, entscheiden aber nach etwas mehr als einem Km, dass dies keinen Sinn hat. Ein Weiterkommen wäre nur noch zu Fuss möglich. Da wir beide noch zu wenig an die starke Sonne akklimatisiert sind, entscheiden wir uns dazu umzukehren.

 Das Wasser hat sich seinen Weg durch den Fels gegraben.

Das Wasser hat sich am South Point seinen Weg durch den Fels gegraben.

Auf dem Rückweg machen wir noch einen Umweg und biegen zum South Point ab. Dies ist der südlichste Punkt der USA. Am South Point gibt es keinen Strand, nur Klippen und kristallklares Wasser. Die Mutigeren können an diesem Punkt von der Klippe springen.

 Aus jeder Ananaspflanze gibt es genau einen Ananas.

Aus jeder Ananaspflanze gibt es genau einen Ananas.

Bevor wir wieder die Hauptstrasse erreichen machen wir einen Abstecher zu einer Farm die Macadamianüsse und Kaffee anbaut und verschiedene Honigsorten herstellt. Wir degustieren uns durch die verschiedensten Produkte mit Nüssen und probieren auch alle Honigsorten durch. Weil die Produkte wirklich köstlich sind, entscheiden wir uns Honig und Nüsse zu kaufen.

Anschliessend zeigt uns die Besitzerin noch ihr Gewächshaus, welches mit einer speziellen Technik arbeitet. Die Pflanzen sind nicht in der Erde, sondern direkt im Wasser. Das Besondere am Wasser ist, dass dies bereits alle Nährstoffe enthält, welche die Pflanzen zum Wachsen benötigen. Die Nährstoffe werden dem Wasser aber nicht künstlich zugefügt. In einem grossen Tank ist ein riesiger Fischbestand vorhanden, der für den nötigen Dünger sorgt.

 Schwarzer Sandstrand.

Schwarzer Sandstrand.

Zurück auf der Hauptstrasse geht es weiter zu einem Strand mit komplett schwarzem Sand. Auf Big Island gibt es Strände mit weissem, grünem und schwarzem Sand. Da es geologisch gesehen noch eine sehr junge Insel ist, kann es auch vorkommen, dass ein Strand von einer Nacht auf die andere verschwindet und nur noch Felsen zurückbleiben. An diesem Strand sind auch immer wieder Schildkröten zu sehen. Leider sonnt sich gerade keine am Strand. Aber im Wasser streckt immer wieder eine zwischen den Wellen ihren Kopf aus dem Wasser.

 Gewaltige Wucht der Wellen.

Gewaltige Wucht der Wellen.

Nach dem Besuch des Black Sand Beach machen wir uns auf den Heimweg. Dieses Mal verpassen wir den Fruit Stand nicht und genehmigen uns dort noch einen Smoothie und kaufen ein paar Früchte.

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