Donnerstag 02.06.2016
Nachdem wir beim ersten Mal Schnorcheln etwas Pech mit dem Wetter hatten, gehen wir heute im Süden Schnorcheln. Der Süden verspricht allgemein besseres Wetter, da er im Regenschatten der Berge im Landesinneren liegt. Bei unserer Ankunft im Süden der Insel werden wir dann auch von der Sonne begrüsst. Auch der Wellengang ist hier ruhiger als am Tunnels Beach – optimale Schnorchelbedingungen.
Nachdem uns die Taucherbrille beim ersten Mal andauernd beschlagen hat, haben wir dieses Mal vorgesorgt und sie mit Antibeschlag behandelt. Das Riff hier ist sehr fischreich, so dass man im Prinzip nur ins Wasser liegen muss und schon die ersten Fische sieht. Das Wasser ist sehr klar und dank der Sonne ist auch genügend Licht vorhanden. Die Fische präsentieren sich in den schönsten Farben und Formen. Wir geniessen die Bucht schnorchelnd mit Unterbrechung ca. 2h.
Nicht nur den Menschen scheint es an diesem Strand zu gefallen. Nach einer Zeit schwimmt eine Seeschildkröte an Land und macht es sich am Strand gemütlich. Leider waren wir zu dieser Zeit nicht im Wasser so, dass wir sie nicht schwimmen sahen. Beim Zusammenpacken sehen wir dann am Strand eine Absperrung, mit vielen Leuten rundherum. Als wir näher kommen sehen wir, dass der Strand nicht nur bei Schildkröten beliebt ist, sondern auch bei der Hawaii-Mönchsrobbe. Eines dieser Tiere hat es sich am Strand gemütlich gemacht und macht hier ihr Mittagsschläfchen.
Zurück in unserer Unterkunft reinigen wir die Schnorchelausrüstung und essen einen kleinen Happen. Da das Wetter einigermassen beständig aussieht, entscheiden wir uns dazu mit den Velos der Küste entlang zu fahren. Kauai ist die einzige Insel auf welcher es einen Veloweg gibt und dieser führt sehr schön der Küste entlang. Wir geniessen die Fahrt und die Aussicht und fahren bis zum Ende des Weges.
Zurück in Kapa’a gönnen wir uns ein Shave Ice, welches wir genüsslich auf einer Bank verspeisen. Damit wir die soeben konsumierten Kalorien wieder abarbeiten können, drehen wir vor dem Abendessen noch eine Runde mit den Standup paddle boards. Auf dem Rückweg kommen wir dann noch etwas ins Schwitzen, weil uns der Wind stark entgegenbläst.




