Donnerstag 13.07.2017
Nachdem wir das Zelt zusammengeräumt haben, geniessen wir noch ein letztes Morgenessen am Lagerfeuer und stärken uns für den kommenden Tag. Heute steht mit ca. 21 Km die bislang längste Etappe auf dem Programm. Nach dem obligaten Abwasch verstauen wir die verbleibenden Gegenstände im Kajak und machen uns auf den Weg. Wir folgen zuerst dem Strand der Insel Kelvenne und geniessen die Sonne, welche sich aber immer wieder hinter den Wolken versteckt.
Am südlichsten Punkt von Kelvenne legen wir einen Stopp ein und stärken uns nochmal. Es wird für mehrere Stunden der letzte Stopp sein. Die Wassermelone, welche uns seit Sonntag begleitet, muss doch noch daran glauben, so dass der Blumenkohl der einzige Überlebende ist. Dieser ging für ein Abendessen vergessen und begleitet uns so wieder aus dem Nationalpark heraus.
Bevor wir wieder weiterfahren, machen wir noch ein paar Gruppenfotos. Zuerst mit den Kajaks am Strand und danach noch auf dem Wasser. Dank mitgebrachtem Stativ und Zeitrafferfunktion fehlt niemand auf den Fotos und es entsteht auch noch ein amüsantes Filmchen. Nach dieser kleinen Fotosession paddeln wir mehrere Stunden gemütlich über den See und kommen der Zivilisation immer näher.
Kaum haben wir den Nationalpark verlassen, gibt es überall auf den Inseln an den Ufern des Festlandes Ferienhäuser. Nach 3h paddeln drückt bei einigen die Blase sehr stark und wir müssen eine kurze Pause auf einer kleinen Insel einlegen. Leider hat sich die Sonne inzwischen wieder verabschiedet und der Himmel wird immer dunkler. Kurz bevor wir an unserm Ziel ankommen, öffnen sich wieder einmal die Schleusen und es beginnt zu regnen. Dies kann unserer guten Stimmung aber nichts anhaben, freuen wir uns doch alle auf eine Dusche und die Fasssauna.
Nachdem wir die Kajaks ausgeräumt und unsere Unterkunft für die Nacht bezogen haben, geniessen wir die Sauna inklusive obligatem Abkühlen im See. Auch die Dusche tut nach 4 Tagen in der Natur sehr gut. Bevor das Abendessen auf dem Programm steht, fahren wir gemeinsam in ein kleines Dörfchen. Während Sabrina für das Morgenessen einkaufen geht, degustieren wir verschiedene Beerenweine. Für Weintrauben ist das Klima in Finnland nicht geeignet. Aber es gibt jede Menge Beeren in Finnland, welche zum Teil zu Wein verarbeitet werden. Zurück im Blockhaus vertreiben wir uns die Zeit bis zum Nachtessen mit Mölkky. Leider regnet es wieder sehr stark, so dass wir nicht draussen spielen können. Aber dank eines mini Mölkky für drinnen müssen wir nicht darauf verzichten.
Das Abendessen geniessen wir dann bei einer Bekannten von Jarkko und Sabrina, welche uns mit einem köstlichen finnischen Buffet verwöhnt. Nach der langen Paddelstrecke von heute greifen wir kräftig zu und lassen es uns schmecken. Den krönenden Abschluss des vorzüglichen Abendessens bildet eine leckere Erdbeertorte mit lokalen Erdbeeren.
Mehr Bilder gibt es hier: Gallerie Kajak Abenteuer Tag 6
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