Freitag, 14.07.2017
Und schon wieder neigen sich unsere Ferien dem Ende entgegen. Heute ist der letzte Tag auf unserer Kajaktour. Nach einem ausgiebigen Frühstück begeben wir uns ohne Sibylle und Stefan auf den See. Wir wollen eine Stelle befahren, an welcher der See abfliesst. Der See verliert dort auf einer kurzen Stelle rund 70cm an Höhe, wodurch das Wasser etwas wilder ist. Sibylle möchte sich noch etwas ausruhen, da am Nachmittag nochmal 15 Km paddeln auf dem Programm stehen. Stefan erkundet unterdessen die Gegend zu Fuss.
Zu viert begeben wir uns als zur Stelle, wo das Wasser abfliesst. Ausserhalb der Strömung gibt uns Jarkko letzte Sicherheitsanweisungen, bevor er dann als erster die Stromschnellen durchfährt. Wir warten in sicherer Distanz auf sein OK, bevor wir mit genügend grossem Abstand zueinander ebenfalls die Stromschnellen durchfahren. Nach einer Woche auf dem See ist das eine neue Erfahrung die so richtig Spass macht. Zum ersten Mal bin ich so richtig froh um den Spritzschutz, da doch die eine oder andere Welle über das Kajak schwappt. Leider ist der Spass sehr schnell wieder vorbei und das Wasser wieder ruhig.
Zurück zu unserem Ausgangspunkt geht es dann zuerst mithilfe einer Schleuse durch einen Kanal und anschliessend wieder um die Insel herum. Das Wetter zeigt sich heute von allen Seiten und immer wieder versteckt sich die Sonne hinter dunklen Wolken. Aber wir werden zum Glück nur von unten Nass. Zurück beim Haus angekommen geniessen wir nochmal eine Stärkung und packen die letzten Gepäckstücke ins Auto. Heute müssen wir die Kajaks nicht mehr beladen, da Sabrina mit dem Gepäck direkt zum Hotel fährt, wo wir unsere letzte Nacht verbringen werden.
Zu fünft starten wir zu unserer letzten Etappe, welche uns nach Vääksy bringt. Die dunklen Wolken haben sich wieder etwas verzogen, aber dafür hat der Wind aufgefrischt. Zuerst bläst er uns von vorne entgegen, so dass wir beinahe stehen bleiben. Nach einer Zeit werden wir dann von der Seite angeblasen und müssen uns bemühen, damit wir unseren Kurs halten können. Auch bringt der Wind höhere Wellen, welche wir auch noch am Abend im Restaurant merken werden.
Unterwegs macht Vanessa dann noch Bekanntschaft mit den Untiefen des Sees und läuft auf einem Stein mitten im See auf. Aber zum Glück kommt sie von selbst wieder los und das Kajak zeigt sich davon unbeeindruckt. Inzwischen haben wir unseren Kurs gewechselt und können zur Abwechslung einmal etwas Rückenwind geniessen. Die Wellen sind immer noch anständig gross, so dass mit dem richtigen Timing auf ihnen geritten werden kann.
Bevor wir an unserem endgültigen Ziel angekommen sind, müssen wir noch einen Kanal durchqueren, welcher den Päijänne mit dem Vesijärvi verbindet. Da der Vesijärvi rund 3 Meter höher liegt als der Päijänne, dürfen wir mit den Kajaks noch eine Schleuse durchqueren. Nach der Schleuse paddeln wir noch ca. 1.5 km zu unserem endgültigen Ziel, wo wir auswassern und die Kajaks vom gröbsten Sand befreien.
Den letzten gemeinsamen Abend geniessen wir dann in einem Restaurant bei Hamburgern und Pizzas. Die Nacht verbringen wir in einem kleinen Hotel in Vääksy, von wo uns Sabrina am nächsten Morgen zum Bahnhof nach Lahti bringt. Am Bahnhof wartet bereits Jarkko auf uns. Schweren Herzens nehmen wir von einander Abschied und hoffen, dass wir uns wiedersehen werden. Wer weiss vielleicht im Winter in Finnisch Lappland?
Auch wenn es nur eine Woche war, so sind uns die Ferien doch sehr viel länger vorgekommen und wir haben sie in vollen Zügen genossen. Wir werden auf jeden Fall noch lange an diese wunderschöne Woche zurückdenken. Ein riesen grosses Dankeschön an dieser Stelle an Sabrina und Jarkko. Die Woche war perfekt durchgeplant und alles hat einfach gepasst. Wir haben uns perfekt aufgehoben gefühlt und werden noch lange an diese unvergessliche Woche zurückdenken. Allen die die finnische Natur erleben wollen, ob im Sommer oder im Winter können wir Seven Fells Up wärmstens empfehlen!
Mehr Bilder gibt es hier: Gallerie Kajak Abenteuer Tag 7
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