Die Nacht auf dem kleinen Campingplatz bei Aquileia war ruhig und entspannt, der perfekte Auftakt für unseren Tag. Unser Ziel war Jesolo, und während wir die Autobahn entlangfuhren, konnten wir ein ungewöhnliches Schauspiel beobachten: eine Flotte von Sportwagen überholte uns mit rasanter Geschwindigkeit, anscheinend mitten in einem illegalen Rennen.
Unser erster Halt in Jesolo war ein riesiger Supermarkt, in dem wir unsere Vorräte auffüllten. Das Angebot war immens und das frische Gemüse ein Augenschmaus. Es war ein angenehmer Unterschied zu den Läden, die wir in den letzten Tagen besucht hatten.
Wir hatten nicht vor, einen Campingplatz zu reservieren, da wir wussten, dass es in Jesolo viele gibt. Unser Plan war, die Halbinsel von Süden her zu erkunden und als erstes steuerten wir den Campingplatz Marina di Venezia an. Dieser Platz war uns bereits von unserem Besuch vor zwei Jahren in guter Erinnerung. Der Campingplatz ist riesig und bietet alles, was man sich für einen entspannten Urlaub wünschen kann – eine eigene Einkaufsstrasse, diverse Restaurants, einen eigenen Wasserpark und einen kilometerlangen Privatsandstrand.

Wir hatten Glück, es gab noch freie Plätze auf dem Campingplatz. Da es gerade Mittagsruhe war, konnten wir noch nicht mit dem Wohnmobil auf den Platz fahren, aber wir hatten die Gelegenheit, den Campingplatz zu Fuss zu erkunden und uns einen schönen, freien Platz unter schattigen Bäumen in der Nähe des Strandes auszusuchen.
Die Kinder konnten es kaum erwarten, bis wir unser Camp aufgestellt hatten. Sie waren begeistert von der Aussicht auf den Wasserpark. Dieser Park ist riesig und bietet eine Vielzahl an Wasserspielen für die Kinder, darunter ein riesiger Turm mit verschiedenen Wasserrutschen.



















Die nächsten Tage waren erfüllt von purer Entspannung und kindlicher Freude. Unsere Tage bestanden aus Schwimmen im Meer, Sandburgen bauen, Gelati essen und dem Genuss der Sonne. Die Kinder waren überglücklich, endlich am lange ersehnten Sandstrand baden und spielen zu können. Das Wetter war uns gnädig und die Wolkenbrüche waren jeweils so getimt, dass der Himmel erst am Abend und in der Nacht seine Schleusen öffnete.
Es ist der perfekte Abschluss unserer Reise, bevor wir am 16.6. unsere Heimreise antreten werden. Doch vorher werden wir noch einen Ausflug nach Murano und Burano machen und auch ein Besuch auf einem lokalen Markt darf natürlich nicht fehlen.