Tag 10: Ankunft an der Ostsee
Am Morgen packten wir unser Wohnmobil zusammen und machten uns auf den Weg zur Ostsee. Nach einem kurzen Zwischenstopp zum Einkaufen erreichten wir den Haffcamp in Boiensdorf. Die grosszügigen Stellplätze liegen nahe am Wasser, allerdings sind sie etwas schräg, was das Einrichten des Wohnmobils etwas herausfordernder gestaltete. Der Campingplatz befindet sich in einem wunderschönen Naturschutzgebiet, das uns sofort in seinen Bann zog. Nach einem entspannten Abendessen genossen wir einen beeindruckenden Sonnenuntergang am Strand.


Tag 11: Radtour um die Insel Poel und Strandtag
Der nächste Morgen begann mit einem ausgiebigen Frühstück, bevor ich mich allein auf eine Radtour begab. Mein Ziel war es, die Insel Poel zu umrunden, wobei ich die Hinfahrt über Feldwege geplant hatte, um nicht den gleichen Weg zweimal zu nehmen. Leider erwies sich die Planungssoftware als unzuverlässig, und ich fand mich bald im Nirgendwo wieder, ohne klaren Weg. Schliesslich stiess ich wieder auf eine befestigte Strasse, nur um festzustellen, dass ich wohl verbotenerweise einen Deich passiert hatte, da ein entsprechendes Schild offenbar überwuchert war.



















Nachdem ich den Damm und die Brücke zur Insel Poel überquert hatte, nutzte ich nach Möglichkeit Nebenstrassen und Feldwege. Diese erwiesen sich jedoch als Herausforderung, da sie voller Schlaglöcher waren und mich mehr als einmal ein vollgefedertes Mountainbike herbeiwünschen liessen. Auch das Kopfsteinpflaster war nicht zu unterschätzen, erinnerte es doch an die berüchtigten Streckenabschnitte des Radrennens Paris-Roubaix. In Timmendorf legte ich beim Leuchtturm eine kurze Pause ein, bevor ich den Rest der Insel erkundete. Auf dem Rückweg nutzte ich den Radweg entlang der Strasse, was die Fahrt deutlich angenehmer machte.
Zurück auf dem Campingplatz angekommen, traf ich auf unseren Freund Björn, der uns einen Besuch abstattete. Gemeinsam machten wir uns auf zum Strand für ein erfrischendes Bad. Aufgrund des Naturschutzgebiets war der Strand mit viel Seegras bedeckt, sowohl am Ufer als auch im Wasser. Die Kinder störte dies jedoch wenig; sie genossen den sandigen Strand und verbrachten die Zeit mit dem Bau von Sandburgen.




Für unser leibliches Wohl sorgte die nahegelegene Beachbar, und so liessen wir den Tag in entspannter Atmosphäre am Strand ausklingen, bis es Zeit fürs Abendessen war.