Tag 18: Windige Fahrradtour und Bungee-Trampolin-Spass
Ein windiger Start in den Tag
Der Tag begann gemütlich, und wir genossen die Morgensonne beim Frühstück. Trotz des Sonnenscheins war es eher kühl, da ein kräftiger Wind wehte. Nach dem Frühstück machten wir uns bereit für eine kleine Einkaufstour. Wir bereiteten die Fahrräder und den Anhänger vor und fuhren die 6 Kilometer zum REWE in Kirchdorf. Als wir aus dem Supermarkt kamen, war der Himmel dunkler geworden, der Wind hatte zugenommen, und es fielen vereinzelte Tropfen.
Ben war am Follow-Me angehängt und wurde von mir gezogen, während ich Mia schob, da der Wind nun noch stärker blies. Glücklicherweise schafften wir es trocken zurück zum Campingplatz und verstauten die Einkäufe. Wegen des starken Winds und der immer wieder vorbeiziehenden Wolken entschieden wir uns, heute nicht baden zu gehen.




Bungee-Trampolin und Sonnenuntergang
Vor dem Abendessen wollten Mia und Ben noch auf das Bungee-Trampolin. Mia sprang sofort los und traute sich nach einiger Zeit sogar einen Rückwärtssalto zu machen. Ben war zuerst etwas zögerlich, entschloss sich aber schliesslich doch, es zu versuchen. Beide Kinder hatten grossen Spass und konnten sich richtig austoben. Den Tag liessen wir beim Sonnenuntergang am Strand ausklingen – ein perfekter Abschluss für einen windigen, aber schönen Tag.
















Tag 19: Fahrradtour und Drachensteigen
Frühe Fahrradtour durch Wismar
Ich war schon früh wach und bereitete mich auf eine längere Fahrradtour vor. Die Route führte mich von der Insel Poel runter und durch das Industriegebiet von Wismar. Es duftete stark nach Nadelholz, was von einer Palettenfabrik herrührte, die ich passierte. In Wismar war es noch ruhig, als ich die Stadt durchquerte und auf der anderen Seite der Bucht weiterfuhr. Ich hatte geplant, bis an die äusserste Spitze zu fahren, doch dichtes Gestrüpp mit Brennnesseln und Brombeeren machte mir einen Strich durch die Rechnung.
Nachdem ich umkehrte und eine andere Route wählte, wurde ich erneut gestoppt – diesmal durch ein allgemeines Fahrverbot und viele Spaziergänger mit Hunden. Ich fuhr schliesslich zurück Richtung Wismar und musste immer wieder Spaziergängern ausweichen, die stur auf ihre Handys schauten, während sie ihre Hunde ausführten. Die letzten 10 Kilometer waren besonders anstrengend, da ich gegen einen sehr starken Wind ankämpfen musste. Nach 3 Stunden und 72 Kilometern kam ich erschöpft, aber zufrieden zurück zum Campingplatz, wo Sibylle und die Kinder gerade frühstückten. Bevor ich mich zu ihnen gesellte, musste ich erst einmal den Staub und die vielen Mücken von meiner Tour abduschen.





















Ein Tag am Strand und Abendprogramm
Nach dem Frühstück und dem Abwasch machten wir uns bereit für den Strand. Der Wind wehte noch immer stark, was die Kinder dazu inspirierte, Drachen steigen zu lassen. Nach dem Drachensteigen gab es noch ein kurzes Bad im Meer, bevor wir uns wieder auf den Weg zurück zum Campingplatz machten.
Am frühen Abend ging Mia mit Sibylle ins Kaspertheater, während Ben sich nicht traute und stattdessen lieber ein Fischbrötchen ass. Nach dem Fischbrötchen gingen Ben und ich noch gemeinsam auf den Spielplatz, bis das Kaspertheater zu Ende war. Zum Abendessen gab es heute Pizza.